Alle zwei Jahre steht die Hauptuntersuchung an — für viele ein Termin mit unguten Gefühlen. Dabei sind die häufigsten Mängel bekannt und größtenteils vermeidbar.
Was tatsächlich geprüft wird
Der Prüfer kontrolliert Bremsanlage, Lenkung, Achsen und Aufhängung, Beleuchtung, Reifen, Karosserie und Unterboden, Umweltbelastung sowie die Funktion sicherheitsrelevanter Systeme. Nicht geprüft wird der allgemeine Pflegezustand — ein schmutziges Auto fällt nicht durch.
Die häufigsten Mängel
- Beleuchtung: defekte Lampen und falsch eingestellte Scheinwerfer — der Klassiker.
- Bremsen: ungleiche Bremswirkung, verschlissene Beläge, verrostete Scheiben.
- Reifen: zu geringe Profiltiefe oder ungleichmäßige Abnutzung durch verstellte Achsgeometrie.
- Ölverlust: feuchte Stellen an Motor oder Getriebe.
- Achsmanschetten: gerissen und damit ein sicherheitsrelevanter Mangel.
So vermeiden Sie die zweite Vorführung
Lassen Sie das Fahrzeug vor dem HU-Termin durchsehen. Die meisten der genannten Punkte sind in kurzer Zeit behoben — eine Lampe kostet wenige Euro, eine Nachuntersuchung kostet Zeit und Gebühr. Wir prüfen die relevanten Punkte auf Wunsch vorab und beheben Kleinigkeiten direkt.
Was die HU kostet
Die Gebühr der Prüforganisation liegt für Pkw je nach Anbieter in einem überschaubaren Bereich; hinzu kommen gegebenenfalls Vorbereitung und Abgasuntersuchung. Wir nennen Ihnen beide Positionen vorab, damit die Rechnung keine Fragen aufwirft.
Bei Elektrofahrzeugen
Die Abgasuntersuchung entfällt, dafür kommt die Prüfung des Hochvoltsystems und der elektrischen Sicherheit hinzu. Ein Punkt, der bei E-Autos regelmäßig auffällt: rostende Bremsscheiben, weil die Rekuperation die mechanische Bremse kaum fordert. Wir prüfen sie deshalb besonders genau.
Termin und Ablauf bei uns
Die HU findet bei uns im Haus statt — Sie brauchen keinen zweiten Termin bei einer anderen Stelle. Sinnvoll ist die Kombination mit der ohnehin fälligen Inspektion: ein Termin, ein Weg, und Mängel lassen sich sofort beheben.